Vom Löschfunkensender zum Global Maritim Distress Safety System

  • 63.00 EUR
  • Veröffentlichungsdatum: 27/09/2021
    • Schleswig Holstein, Germany

Die Druckversion ist lieferbar. Die Buchdatei ist als persönliche Kopie lieferbar und auch die drei DVDs sind lieferbar. Details unter www.seefunk-gmdss.de und dort unter Bestellungen.

Dieses Buch (Format A4 459 Seiten) hat sehr viel mit dem Amateurfunk zu tun. Details dazu im Kapitel „Ein Schwarzfunker“ Durch den Erwerb der Amateurfunklizenz konnte ich viele Experimente legal durchführen, welche mir im Berufsleben sehr geholfen haben.
In diesem Buch beschreibt der Autor die Entwicklung der Nachrichtentechnik, Navigationstechnik sowie das Gebiet der Notruftechnik im Wandel der Zeit von 1953 bis in die heutige Zeit. In der Nachrichtentechnik reicht die Spanne vom Löschfunkensender bis zum Global Maritime Distress Safety System.(GMDSS) In der Navigationstechnik vom Consolfunkfeuer bis zum DGPS System. In der Notruftechnik vom Leuchtraketenabschuss bis zum heutigen Notruf im GMDSS via Satellitenverbindung.

In den o. a. Bereichen hat der Autor an verschiedenen Forschungsvorhaben der Bundesrepublik Deutschland mitgearbeitet um diese Techniken stetig zu verbessern. Primär bezogen sich diese Vorhaben auf maritime Technik, aber nicht nur. So hat z. B. die Bundesrepublik Deutschland eine
der damals größten Solarkraftanlagen zwecks Erprobung für 90 Millionen DM in Mexico auf der Baja California errichten lassen. Am Bau von drei Antarktisstationen hat der Autor mitgewirkt.

Unterwassertechnik wird in diesem Buch dargestellt, wie hochmoderne Fischfangtechnik aber auch der Einsatz von Doppler Sonaranlagen auf Spezialschiffen, Supertankern oder bei der Bundesmarine.

Für den Beruf des Funkoffiziers war die Einführung des GMDSS Systems einschneidend, weil seine Tätigkeit an Bord nicht mehr benötigt wurde. Auch die Infrastruktur der Küstenfunkstellen weltweit wurde abgeschaltet, oder z. T. noch für Mail per Funk einige Zeit weiter genutzt.

Der Einsatz von Satellitentechnik an Bord hat vieles verändert. Im Jahr 1976 hat der Autor die erste Satellitenanlage in Deutschland an Bord eines Schiffes geplant, installieren lassen und in Betrieb genommen. Mit dieser ersten Anlage konnte man bereits einen Notruf senden, Telexbetrieb in Selbstwahl durchführen, sowie handvermittelt weltweit telefonieren. Eine Zeit danach wurde die erste Faxverbindung mit einem Gruppe 2 Gerät von Bord des Forschungsschiffes „Gauss“ zum DHI in Hamburg durchgeführt. Der Autor hat die Möglichkeit der Datenübertragung über die Satellitenstrecke untersucht und erste Versuche unternommen. Wegen der langen Laufzeit erwiesen sich diese Versuche als schwierig um ein fehlerkorrigierendes Verfahren anzuwenden. Stetig wurde diese Anwendung verbessert, aber erst mit der Einführung des High Speed Systems (HSD) durch Inmarsat wurde der Durchbruch geschafft. Danach hat der Autor das erste System entwickelt welches in der Lage war ein LAN an Bord eines Schiffes via Satellitenstrecke mit dem LAN der Reederei zu vernetzen. Die historisch erste Installation wurde auf dem Schiff „Lauritzen Chile“ der Reederei Zeppenfeld in Basel durchgeführt und auf der Fahrt von Guayaquil nach Lima in Betrieb genommen. Nachdem sich die gute Qualität dieses Systems herumgesprochen hatte gab es Folgeaufträge. Forschungsschiffe, Spezialschiffe, alle Passagierschiffe von Hapag Lloyd, Passagier-Segelschiff Seacloud II und viele mehr.
Im Jahr 1983 hat der Autor den ersten zivilen GPS Empfänger in Deutschland eingeführt und Vorträge zu dieser neuen Technik in vielen Teilen der Bundesrepublik sowie im Ausland gehalten. Die erste Basisanwendung war es natürlich die Schiffsnavigation stark zu vereinfachen und in integrierte Systeme einzubinden. Auf Basis dieser neuen Technik wurden viele darauf aufbauende Systeme im Laufe der Zeit entwickelt. Der Autor hat unter anderem ein Meilenmesssystem für Institutionen wie Schiffswerften, Abnahme-Behörden etc. entwickelt aber auch ein Treibkörpersystem um Oberflächenwasser in Strömungsrichtung und Geschwindigkeit vollautomatisch zu erfassen. Auch die Landesvermessungsämter nutzten diese neue Technik, allerdings musste die Messgenauigkeit dafür weiter stark verbessert werden. Das wurde durch die Einführung des DGPS Verfahrens gewährleistet. Der Autor beschreibt diese Technik am Beispiel des Landesvermessungsamtes Hamburg.

Im Laufe der weiteren Entwicklung wurden kleinere Anlagen wie das Inmarsat Standard C entwickelt. Damit hat der Autor Flotten-Management Systeme für Speditionen entwickelt aber auch das Fischerei- Überwachungssystem für das Bundesministerium. Später kam das BGAN System hinzu. Damit wurden spezielle Firmen bei weltweiten Service-Einsätzen unterstützt aber auch Universitäten bei der Erfassung und Übermittlung von Messdaten auf Offshore Plattformen.
Beim Bau des neuen Elbtunnels hat der Autor an einem speziellen Annäherungssystem mitgearbeite

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